A short history of me

  • 2003: Dipped a toe into computer science II at the university. Dropped out real quick. Switched to communications design – a much better fit. 
  • 2003: Started freelancing as an illustrator. That never really stopped.
  • 2009: Graduated Dipl. Kommunikationsdesigner from HBK Saar. I illustrated Joanna Newsom’s song “Monkey & Bear” as propaganda posters.
  • 2011 – 2021: I explored leadership roles on the visual side of the games industry: concept artist, art director, team lead, creative advisor, talent scout, design director.
  • 2010s – 2020s: Taught design and concept art in various schools. I like sharing stuff and had the opportunity to do so there.
  • 2025 april – august: Selling strawberries, ’cause before starting university was the best time to try something completely different.
  • 2025: Let’s try the magic reset button in real life: started a dual study program in career guidance (Beratung für Bildung, Beschäftigung und Beruf – HdbA Schwerin, Agentur für Arbeit Berlin Süd
  • 2025 december: I quit the dual study program.
  • 2026: I guess it’s back to freelance

Currently

I’m always going through books, albums, and other things – here’s what stuck lately:

  • Schon wieder Ende des Monats


    Ich hatte mir vorgenommen wieder mehr zu posten, naja, hat nicht so geklappt. Dann halt nächsten Monat. Produktiv war ich trotzdem. Ich hab viel rumprobiert, hier ein paar der erfolgreicheren Experimente.

    Hier experimentierte ich mit einem sehr beschränkten Layer-Setup. Keine Lineart, nur Basis-Farben plus hartes Licht plus harte Kernschatten plus ein wenig Airbrush. Es ging mir weniger darum eine detaillierte, komplexe Illustration zu machen und mehr darum, a) wieder mehr figürlich zu zeichnen und b) Arbeitsweisen zu testen die keinen großen malerischen Aufwand erfordern.

    Anfang des Monats hörte ich die ersten zwei Bücher aus der Reihe “Red Mage” von Xander Boyce. Die Serie wurde scheinbar vom Autoren aufgegeben, deswegen hab ich dann nicht weitergehört. Das Bild entstand während des hörens und war ein den klassischen Lineart+Koloration-Ansatz etwas aufzubrechen ohne viel malerischen Aufwand zu betreiben. Collagen-Kompositionen find ich zwar interessant, fallen mir aber nicht leicht.

    Diesen Monat habe ich auch die 7 Bücher aus Steve Mc Hugh’s “Hellequin Chronicles” gehört. Das Bild entstand während des hörens davon. Wieder eine Collage-Komposition, und auch wieder ohne Lineart. Ausgehend von der Basisfarbe habe ich reduziert hart schattiert und dann nachträglich diese Schattenkanten aufgeweicht. Und dann sporadisch malerisch nachgebessert.

    Aus Spaß hab ich dann mal noch versucht einen Logo-Schriftzug für die Reihe zu gestalten.

    Zuletzt hab ich Teil 2 Ravendagger’s “Save Scumming”-Serie gehört. Die erinnert mich vom Ton her sehr an Anime, daher hab ich die Fanart bewusst in einem ähnlichen Stil gezeichnet. Lineart plus Cellshading hart.


  • Maike erwähnte zu Recht, dass ich fast nie wirklich helle Bilder mit wenig Kontrast mache – das hier ist ein Versuch aus einer Schwarz-Weiß-Skizze eine überbelichtete Version zu verändern.


  • Enter the dungeon


    Ich bin wieder mal dabei einen workflow zu finden der für mich funktioniert. Der meine gestalterischen Interessen (und Abneigungen) mit Markttauglichkeit verbindet.

  • 20261003 – Tolle Werke die ich gestern Nacht für mich entdeckte


    Ferenc Pinter – La Fuga

    Ich habe einen Ordner mit Bildern von Ferenc Pinter’s Werken, den ich vor Jahren anlegte als ich eines seiner Buchcover sah. Viele seiner Buchcover haben wunderbar grafische Kompositionen – was ich ja immer toll finde.
    Gestern abend gab ich seinen Namen seit langem mal wieder in die Suchmaschine ein und sah dann dieses Bild. Das Bild war mir neu und es hat mich gestern abend für bestimmt eine Stunde gefesselt. Einfach nur.. wtf. Wow. So einfach, so gut. So mutig.

    Und dann suchte ich noch ein wenig nach weiteren für mich neuen Bildern von ihm, und stieß auf AI-Bros die “Master Studies” in seinem “Stil” von AI machen ließen. Meine Emotionen sprangen vom absoluten Hoch zum absoluten Tief.

    Den Rest des Abends habe ich dann nur noch damit verbracht mir Schriftarten anzuschauen. Für alle außer “Libron” geht der erste Link zu FontsInUse.

    Libron(github)
    Eine schöne Schrift für E-Ink Reader. Open Source. Reveal-Video des Schöpfers(youtube).

    Cloister Black
    Ich mag das “s” und “R”. Die Cloister Black CT-Version(myfonts) hat außerdem ein “V” das wirklich toll aussieht.

    Weiß-Gotisch
    So eine schöne Fraktur.

    Kiosk
    Ich wünschte ich hätte irgendeine Anwendung für diese Schrift. Ich mag die starke Vereinfachung, die superfetten Striche. Auf der Seite von Nguyen Gobber sieht man das Wort “vehement” in der Schrift gesetzt, und es ist geil.

    GS Maquis
    Noch so eine Display-Schrift mit harten Kanten und abstrahierten Formen. Die Seite von GS-Type zeigt allerdings auch, warum sich die Schrift nur bedingt für Worte eignet, die nicht geläufig und leicht zu erkennen sind.

    Matorral
    Das “M” ist schön. Die Schrift ist auch für den Textsatz geeignet. Interessant finde ich auch wie sehr der Italique-Schnitt die Wirkung der Schrift (für mich) verändert – meine erste Assoziation war warum auch immer “Das passt zu einem Bistro”. Von Studio Brut.

    Diaphragm
    Schön, leicht, ästhetisch. Leider bricht das Schriftbild ein wenig auseinander in kleinen Größen. Wobei es nicht ganz vorhersagbar ist. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß und manchen “oho”-Moment als ich mir gestern Abend die versch. Schnitte anschaute und merkte, wie oft manche Buchstaben doch noch zu erkennen waren.

    Ich hatte eigentlich noch drei weitere Schriften gefunden die ich mir behalten wollte – doch dann hab ich vorhin leider das “burn”-icon im DuckDuckGo Browser auf dem Smartphone geklicktund bestätigt. Jetzt sind die Tabs weg. I guess that’s it.

  • Haiku – experimental generative music album


    Ich share es hauptsächlich weil ich dieses alternative Audiointerface visuell schon toll finde.


  • Music: MegaRan – Buddy’s Magic Tree House


    https://random.bandcamp.com/album/buddy-s-magic-tree-house

    Super groovy Hip-Hop Album mit Geschiche-erzählenden Lyrics für Kinder. Mein inneres Kind trägt ein Lächeln im Gesicht. Alles an diesem Album ist toll.
    Egal ob “Dino Stomp On The Playground”, “Brush Them Teeth!” oder “Why Do People Go?”, alles großartig.


  • Basiert auf diesem reddit-prompt. Ist einfach nur eine sinnfreie Zeichnung.


  • Ich hätte Lust ein paar sonnige Tage am Bodensee zu verbringen.